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Planbare Energiezufuhr

Virtuelle Kraftwerke vernetzen verschiedene energieerzeugende und -verbrauchende Anlagen und sichern so die Energieversorgung im Grund-, Mittel- und Spitzenlastbereich. Sie kompensieren die relativ unstete Energiespeisung der Erneuerbaren Energien wie Wind oder Sonne durch planbare Energiezufuhr.

Die einzelnen Komponenten sind hierbei – im Gegensatz zu Atom-, Steinkohle- oder Braunkohlekraftwerken – dezentral platziert und spontan zu- und abschaltbar. Energie, die in verbrauchsarmen Zeiten erzeugt wird, kann in ein System von Speichermedien eingespeist und je nach Bedarf dort wieder abgerufen werden.

Virtuelle Kraftwerke

Windkraftanlagen sind effizient und schonend. Auch hier gibt es verschiedene Modelle: Das herkömmliche Windrad nutzt auf bewährte Weise die Kraft der Natur. Das extra hohe Windrad gewährleistet einen noch größeren Schutzraum zwischen Baumwipfeln und Rotoren (75 m bei 20 m hohen Bäumen). Ein Windrad mit Aussichtsplattform macht Landschaft und Windenergie zum Erlebnis. Längst sind auch Design-Windräder Realität. Sie verkörpern Innovation und Moderne und könnten zum Beispiel ein Ausstellungsbeitrag zur Internationalen Naturausstellung (INA) in der Lieberoser Heide sein.
In Biogasanlagen wird durch die Vergärung von Biomasse Biogas erzeugt. Dieses Gas wird in das Gasnetz eingespeist. Mit dieser Technik können bisher ungenutzte Pflanzenteile (Abfall) CO2-neutral genutzt werden. Im Gegensatz zu anderen Erneuerbaren Energien wie Wind und Sonne ist Biogas ein wetterunabhängiger, speicherbarer Energieträger.
Obwohl Photovoltaikanlagen relativ große Flächen benötigen, bilden sie einen ertragreichen und günstigen Stromspender – besonders wenn bislang ungenutzte Dachflächen zur Verfügung stehen.